Zwischen Angst und Hoffnung

Welcher schmaler Grat, auf dem ich mich da bewege.

Die Hoffnung auf eine Zukunft, in der trotz Krankheit ein noch angenehmes Leben möglich ist.
• Die Hoffnung, dass unsere Medizin Wege finden wird, chronische Krankheiten zu mildern oder gar zum Stillstand zu bringen.
• Die Hoffnung, dass unsere Gesellschaft zu einem anderen Umgang mit uns Erkrankten kommt.
• Die Hoffnung in unsere Politik, dass sich unser Gesundheitssystem zu unseren Gunsten verändert.
• Die Hoffnung auf eine Welt in Frieden.
• Die Hoffnung auf eine Welt ohne Neid und Missgunst.
• Die Hoffnung auf eine Welt des gegenseitigen Verständnisses.
• Die Hoffnung …
• Die Hoffnung …

Doch schwingt mit dieser Hoffnung nicht sogleich die Angst einher, dass dies alles nicht in Erfüllung gehen mag. Je mehr ich hoffe, desto mehr ängstige ich mich vor einer Zukunft, welche dies alles nicht erfüllen kann.

Sie sind so eng verbunden, zwei Worte Angst und Hoffnung. Ist es überhaupt möglich, dass das eine ohne das andere existiert? Wo Angst ist, gibt es doch immer die Hoffnung, diese zu überwinden. Wo Hoffnung existiert, gibt es auch die Angst, dass diese nicht in Erfüllung geht.

Kotti

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