Die Kraftquelle ist mein Überlebenswille

Es gab in meinem Leben sehr viele Hürden, die ich mit meinem Mann meistern musste. Ich war nie der Typ, der sich schnell verstecken wollte, sondern ich bin immer nach vorne gegangen. Das hat natürlich nicht immer geklappt, aber Misserfolge haben mich nur noch mehr angestachelt es besser zu machen. Das war manchmal sehr mühsam.

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Ich möchte meine Kaftquellen teilen (Teil 2 / 2)

Die andere Quelle hat irgendwie mit mir zu tun.

Was???

2011 Hatte ich mich mit dem EHEC- Virus angesteckt. Ich musste ins Krankenhaus und der Doc sagte: “Wenn wir nichts tun, haben Sie noch fünf Stunden zu leben.” Das war mal eine Ansage — mein erster Gedanke war: Was muss ich noch alles arbeitsmäßig erledigen?

Angst .. Panik… Termine…. Hilfe….was nun?

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Ich möchte meine Kraftquellen teilen (Teil 1/2)

Zum einen ist es meine Arbeit. Hört sich vielleicht komisch an. Ich versuch es mal zu erläutern:
Ich war sehr lange (so um die 20 Jahre ) Selbstständig im Einzelhandel. Ich bin in verschiedene Märkte gefahren und habe dort, je nach Auftraggeber, die Ware verräumt, Bestellungen gemacht und mit Abteilungsleiter/innen besprochen was anliegt. Es hat riesen Spaß gemacht. Vor allem wenn man akzeptiert wird und im Verkauf etwas bewegen kann. Es gab nur wenige Personen, vor denen ich mich rechtfertigen musste. —

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Kraft Quelle

In den Momenten, in denen meine Seele durstig ist, helfen mir :

das Licht
die Natur
Singen
Bewegung
Liebe
schlafen
das Meer
Musik hören
tanzen
malen
Ruhe

und wenn ich könnte, würde ich es alles gleichzeitig tun!!

Kornbume

Kraftquelle?

Da hab ich ja noch nie drüber nachgedacht: wo beziehe ich meine Kraft her?

Auf Anhieb fällt mir da der Zuspruch der Menschen ein, die mich umgeben!

Sei es mein Mann, meine Familie, aber auch meine Freunde und meine Weggefährten, die auch Parkinson haben!

Ja, die geben mir am meisten Kraft! Die kraftlosen selbst Betroffenen geben mir die meiste Kraft, erstaunlich!

Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft, wir verstehen uns, ohne viele Worte wissen wir, wie der Andere sich fühlt, was er durchmacht!

Ja, das ist meine Zuflucht, meine Kraftquelle, gemeinsam sind wir stark!!

 

Stina

 

Meine Kraftquellen

Ich musste lange überlegen, wo ich meine Kraftquellen eigentlich finde.

Nach der Diagnose gab es überhaupt keine Kraft mehr und sämtliche Quellen waren versiegt…

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Freude an kleinen Dingen

Meine Geschichte habe ich schon geschrieben. Viele von euren gelesen.

Zum Weltparkinsontag 2017 habe ich ein Gedicht geschrieben.

Zitternde Hände, wankender Schritt,

hat der eine Flasche Alkohol mit?

Ist der betrunken am helllichten Tag?

Was soll es sonst sein?

Ich werde von der Seite betrachtet,

sonst fällt ihr nichts ein.

Da ergreife ich das Wort und sage:

“Das macht mein Begleiter mit Namen Parkinson.

Das ist eine Krankheit, wer will die schon?

Schleichend werde ich kaputt gemacht.

Zitternde Hände, wankender schlürfender Schritt,

leise Stimme, nicht von der Stelle wegbewegen können.

Plötzliches Umfallen, komische Bewegungen,

das kommt vom Parki und vieles mehr.

Das Leben mit ihm fällt mir oft schwer.

Wo nehme ich die Kraft für das Leben noch her?”-

„Entschuldigung, das wusste ich nicht,

dass Parki so ein Bösewicht ist.

Ich werde nie wieder so eine Äußerung machen

und auch nicht über einen kranken Menschen lachen.“

Ja, wo nehme ich die Kraft für das Leben noch her?

Ich bin Jahrgang 1939. Habe schon ein gutes Alter erreicht.

Wenn ich mein Leben Revue passieren lasse, dann habe ich schon viel Schlimmes verkraften müssen. TBC, als Kind zwei Jahre in der Heilstätte gelegen, Vater im Krieg gefallen, Mutter mit fünf kleinen Kindern allein, aus der Heimat vertrieben, bettelarm gewesen, trotzdem gute Schulbildung, auch als Katholiken in der DDR.

Ach, und immer durch neue Krankheiten geplagt, durch’s Studium gekämpft, selbst vier Kinder groß gezogen und alle vier studieren lassen.

Das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann, ist ein Kind zu verlieren. Mein erstes Kind wurde kurz nach Beendigung des Studiums ein Opfer seiner Hilfsbereitschaft.

Meine Schwiegertochter meinte :”Du bist ein Kämpfertyp!”

Wo nehme ich die Kraft zum Leben noch her?

Freude an den kleinen Dingen, Blumen, Tiere oder Naturwunder, Landschaften. Als Kinder haben wir viel gesungen und das mache ich jeden Tag. Mein Leben war bisher mit vielen Opfern verbunden.

Nun wollte ich mir noch ein bisschen die Welt ansehen, Länder und Menschen kennen lernen. Parkinson hat mir einen Strich durch meine Wünsche gemacht.

Ich werde nicht verzweifeln, sondern das noch unternehmen was möglich ist.

Zufriedenheit ist die beste Kraftquelle für das Leben.

 

Lindi

Die Kraft der langsamen Bewegung

Und wieder einmal stehe ich da und meine Bewegungen sind unendlich langsam. Ich spüre jeden Muskel, der an den Bewegungen beteiligt ist.
Doch ist es nicht mein Parkinson, der mich zu dieser Langsamkeit zwingt.

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