Nicht jedem sein Allheilmittel

Parkinson und Cannabis im Selbstversuch

Wie kann ich meine Lebensqualität mit meiner Erkrankung trotzdem erhalten?

Pfff. geiles Thema, stelle ich fest. Und muss nachdenken, wie ich das unter einen Hut bekommen kann. Hm, ich muss lachen. Ach ja, das wäre das erste, Lachen aus vollem Rohr oder hinten drin, verschmitzt.

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Mein klitzekleiner Beitrag

Sparsam, damit es andere füllen können, dieses Büchlein.

Momentan könnte jeder denken, mir geht es gut. Ja, mir geht es relativ gut und ich bin auch das eine oder andere Mal übermütig gestimmt. Ich will es ja auch nicht wahr haben, dass ein mir nicht zugehöriger Teil die Steuerung ab und an einfach schaltet, wie er will.
Die Medikamente, ja, sie wirken recht gut und ich weiß in etwa, wann der Ausschalter….
F***,was soll das, wieso jetzt? Na gut, ich denke zu wissen, wann da jemand den Ausschalter betätigen will!

OFFs habe ich eigentlich keine, ich funktioniere nur nicht mehr richtig.
Etwas schwergängiger. Speziell die Schulter schmerzt recht häufig. Und? Na und?! Welchem fast Fünfzigjährigen schmerzt die Schulter nicht, wenn er Sport getrieben oder gearbeitet hat?
Hey du da, du kannst jetzt mal die Klappe halten, du Angeber, mit Dir habe ich gar nicht geredet. Schnauze.

Nee ehrlich, wichtig ist doch, einfach zu machen, was irgendwie geht. War letztens klettern, das heißt jetzt neuzeitlich Bouldern. Und das hat richtig Spaß gemacht. Klar liegen da Matten, die darauf warten, dass du abstürzen könntest, aber du musst ja nicht. Das Bein zitterte und die Kraft wich langsam aus den Armen. Doch ich habe mich getraut und bin die Wände hoch geklettert. Trotzte jemandem, der mir Angst machen wollte. Lass das, ich leg den Schalter um, wenn du oben bist.

Scheiß drauf und er hat sich nicht getraut, der Scheißer, hatte wohl mehr Respekt als ich selbst.
Na gut, ich wollte euch eigentlich nur damit sagen, hört nicht auf den inneren Schweinebraten, äh sorry, Schweinehund.. Redet mit ihm am besten gar nicht, lasst ihn links oder rechts liegen und zieht euer Ding durch. Lebt euer Leben, als sei er gar nicht mit dabei, schließt ihn aus. Gebt ihm keinen wirklichen Namen. Das ärgert ihn. Den Scheißer.

Denkt nicht an Morgen, macht heute euren Sprung ins temporäre Glück. Schießt natürlich nicht übers Ziel, aber ihr wisst schon, was ich meine. Auf die Schnauze fallen wir doch irgendwann mal so oder so, da können wir es doch auch riskieren, Spaß dabei zu haben. So, ein Gedicht soll ja hier nicht hin, darum verstecke ich das jetzt mal im Abgesang.
Viel Spaß beim Leben wünscht euer R4-pilot!

Und verlässt dir auch mal der Mut, sag dir, dat tut nich juut.
Nimm dies Büchlein zur Hand und schaue über den Tellerrand.
(‘n Berliner darf ja wohl mal ‘dir’ sagen, oder ?)

R4-Pilot

November: Hoffnung und Angst

Oh mein Gott welche Düsternis, es ist November und das erste Thema worüber wir nachdenken wollten, ist sicherlich nicht Hoffnung und Angst.

Warum eigentlich nicht? Viele Menschen mit unheilbaren Krankheiten haben ein bestreben im Jetzt zu leben, nicht über die vergangenen Guten Zeiten zu hadern, aber auch keine großen Zukunftspläne zu machen.

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Wie beginnt denn nun alles? Bei mir, mit der Geburt

Hallo Freunde,

ich möchte Euch hier keine schockierenden Bilder senden, Geschichten oder sonst welchen Horror erzählen. Aber ein bisschen schockieren werde ich Euch schon…

Doch auch werde ich versuchen nicht nur steif über dieses ernste Thema zu reden. Ich bin ein einfacher Mann mit durchschnittlichem Bildungsniveau, vielen Ideen und Träumen.

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