…..trotz allem ein glücklicher Mensch.

Hallo mein Name ist Gabi, 53 Jahre alt, verheiratet, zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. Die Diagnose bekam ich vor vier Jahren mit 49. Arzt nach dem Dat-Scan: „Sie sind zwar noch jung, aber ich muss ihnen sagen, sie haben Parkinson“.

Ja so fing alles an.

Ich bekam schon vor der eigentlichen Diagnose L-Dopa. Und noch andere Medikamente so dass ich am Tag auf 23 Tabletten kam. Das Zittern hörte aber nicht auf. Hatte keinen Gleichgewicht und war im Kopf wie benebelt. Mir ging es sehr schlecht konnte keinen Haushalt führen, lag nur rum. Tingelte dann durch mehrere Krankenhäuser und Parkinson Kliniken, also versuchte irgendwo Hilfe zu bekommen. Ging unter anderem auch nach Kassel in die Elena-Klinik. Medikamente wurden dort umgestellt. Das Zittern war fast weg, aber von da an wackelte mein Kopf. Chefärztin meinte ich hätte ein a-typisches Parkinson Syndrom bzw. MSA (Multisystematrophie). Was aber in einem normalen MRT nicht nachgewiesen werden kann. Ja so laufe ich jetzt Kopf wackelnd durch die Gegend, keiner kann mir wirklich helfen. Aber es geht mir gut soweit. Habe keine Depressionen und bin trotz allem ein glücklicher Mensch.

Gabi