Meine Ängste, meine Hoffnung

Ich fange mal mit meinen Ängsten an.

Der kleine Giftzwerg, wie ich ja meinen Parkinson nenne, wird an manchen Tagen ganz groß, er bläht sich regelrecht auf und wird zum Monster. Das bedeutet ich habe Schmerzen, kann mich nicht bewegen, schwanke und fühle mich elend und erschöpft.

“Meine Ängste, meine Hoffnung” weiterlesen

Impulskontrollstörungen ein Tabuthema!?

Eigentlich ist es ja ein richtiges Tabuthema, aber da nun doch schon jemand den Anfang gemacht hat, möchte ich auch über mein Problem in dieser Hinsicht berichten.

Bei mir fing es nach circa einem halben Jahr schleichend an. Zunächst merkte ich, dass ich mir um Geld nicht mehr soviel Gedanken machte wie sonst.

“Impulskontrollstörungen ein Tabuthema!?” weiterlesen

Meine Kraftquellen

Ich musste lange überlegen, wo ich meine Kraftquellen eigentlich finde.

Nach der Diagnose gab es überhaupt keine Kraft mehr und sämtliche Quellen waren versiegt…

“Meine Kraftquellen” weiterlesen

Ich bin bis jetzt ein Glückspilz

Mir fiel es nicht besonders schwer, mich zu meiner Krankheit zu bekennen. Denn es ging mir schon jahrelang sehr schlecht in Bezug auf die Motorik, vor allem in den Beinen.
Ab und zu hatte ich einen Tremor und Depressionen. Mehrmals wurde ich zur psychosomatischen Reha geschickt, aber die Besserung war immer nur von kurzer Dauer.

“Ich bin bis jetzt ein Glückspilz” weiterlesen

Zurück im Leben!

Ja, wie ging es weiter nach meiner jahrelangen Odyssee und der MP Diagnose vor etwa eineinhalb Jahren?

Dieser kleine Zwerg, der gigantische Größe erreichen konnte, hatte sich fest eingenistet. Ich bekam zunächst einen Agonisten, der gegen ihn antreten sollte.

OK, der Tremor reduzierte sich und tritt heute nur noch bei Erschöpfung und Aufregung auf. Meine Beine jedoch blieben sehr schwer und manchmal hatte ich das Gefühl, es würde gleich gar nichts mehr weitergehen. Ich gab mit meinem Kopf den Befehl an meine Beine, aber es kam nicht an, Befehlsverweigerung. Dieser Zustand und dass ich Tag und Nacht essen wollte, was durch das Medikament verursacht wurde, stürzte mich mal wieder in eine Depression. Nicht die Freunde zogen sich zurück, nein, ich wollte mit meinem gigantischen Zwerg alleine sein.

“Zurück im Leben!” weiterlesen

Mein Tagesablauf

Er beginnt mit einem Tabletten Cocktail, der mich auch weiterhin durch den Tag begleitet. Ab ins Bad und Zähne putzen auf einem Bein (fürs Gleichgewicht).

Dann je nachdem was anliegt, Ärzte, Therapien, Einkaufen, Enkel besuchen, mit Muttern einkaufen, Wohnung in Ordnung bringen, um’s Gärtchen kümmern, Radfahren und vieles mehr..

Das alles, wenn es mir gut geht. Es gibt aber oft Tage, da habe ich Schmerzen und Schwindel oder ich bin sehr müde und erschöpft.

Mein Parkinson gehört mir, nur mir, könnte gut darauf verzichten. MP ist bei jedem anders. Mit meinem muss ICH mich arrangieren, ob ich will oder nicht. Als positiver Mensch horche ich jeden Tag in mich hinein, was mein Körper gerade an diesem Tag braucht. Ich versuche, nicht wütend zu sein, wenn er rebelliert und ich freue mich, wenn er sanft mit mir umgeht.

In diesem Sinne, kein Tag ist wie der andere!

Bika

 

 

 

 

Wann und wie alles begann, das ist die große Frage…

Ich denke, es muss vor ca fünf Jahren gewesen sein, vielleicht auch schon länger, als der Mr Parkinson zum ersten Mal um die Ecke lugte.

Ich hatte Schmerzen in den Oberschenkeln und meine Beine bewegten sich nicht so flott, wie ich es wollte. “Müdigkeit und man wird ja älter”, war damals gerade sechzig, hab ich nicht akzeptiert.

“Wann und wie alles begann, das ist die große Frage…” weiterlesen