Suche deine Freunde , bevor du sie brauchst!

Es gibt für mich zwei Arten von Freunden:

– nicht Betroffene

– Selbstbetroffene

Selbst Erkrankte sind immer die, die uns am besten verstehen, die genau wissen, wovon wir reden, ja die es sogar manchmal besser wissen als wir selber!

Solche Freundschaften existieren meist nur virtuell.

Einen Erkrankten in der Nähe zu finden ist schon Glückssache!

Somit kommen wir zu den Nichtbetroffenen. Freunden, die meist in der Nähe wohnen. Die sind auch ganz tief betroffen, aber in der zweiten Bedeutung, unser Schicksal macht sie ganz betroffen!

Wenn sie es schaffen, uns nicht zu bemitleiden, sondern mit uns auch über unsere Missgeschicke zu lachen, ist das herrlich!

Jetzt kommt das große Aber: aber wenn wir es nicht schaffen uns helfen zu lassen, wird es schwierig!

Ich bin öfter genervt von dem ständigen “Soll ich das für dich machen?”. Das ist so schwer, Hilfe anzunehmen!!!! Für die Freunde ist es schwierig, uns gewähren zu lassen!!!

Ich muss mich öfter zwingen, „Ja, danke.“ zu sagen! Aber davon abgesehen ist es wunderbar Freunde zu haben!

Ich habe eine kleine Gruppe von Freundinnen, mit denen ich auch kleine Reisen unternehme.

Ich habe sie letztens gefragt, ob ich ihnen nicht ein Klotz am Bein wäre, ich möchte keinem lästig fallen!!

Das haben sie rigoros von sich gewiesen, glaubhaft!

Das tat gut!!!

Solche Freunde wünsche ich uns allen!!!

 

Stina

teamdopamin

Hallo, wir sind Christoph aus Dortmund und May aus Hamburg. Wir wollen über Morbus Parkinson informieren und aufzeigen, wie vielseitig die Erkrankung und der Umgang damit sein kann – aus der Sicht der Betroffenen selbst. Übrigens: Wir sind beide selbst an Parkinson erkrankt.

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