Manchmal ist weniger mehr…

Ich habe drei gute Freunde, welche immer für mich da sind. Manchmal hören sie sich einfach nur meine Ängste an, manchmal bekomme ich gute schlaue Ratschläge, die ich nicht immer umsetzten kann, aber viel wichtiger ist, sie sind einfach da.

Als ich die Diagnose bekommen habe, hörten sie mir zu, ohne Fragen zu stellen. Ich wusste doch selber nichts.

Dann haben wir geredet über alles Mögliche und natürlich auch über den Parki.

Meine Freunde kennen mich und haben mich zum Nachdenken aufgefordert. Es muss weitergehen!

Es liegt in meiner Hand, was ich daraus mache. Ich habe meinen Job, der mir Spaß macht und ich muss mir Zeit nehmen für mich und die Dinge, die ich möchte.

Nie hätte ich gedacht, dass es funktioniert.

Ich merke bei der Arbeit, dass ich das Tempo bestimme und es geht mir gut dabei.

Ich liebe meinen Job und der Parki ist “nur” Begleitung.

Und dann sind da die neuen Freunde.

Menschen wie ich, welche ich so, wohl nie kennen gelernt hätte und die mir heute so wichtig geworden sind.

Die meisten habe ich beim Tanzen kennengelernt. Wir hatten sofort eine gemeinsame Basis.

Auch wenn der Parki das gemeinsame Projekt ist, möchte ich diese Freunde nicht mehr missen.

Heute treffe ich mich manchmal mit genau diesen Leuten einfach nur so. Wir reden und oft finden wir Gemeinsamkeiten, welche nichts mit dem Parki zu tun haben. Manche machen so tolle Dinge, dass ich nur sage, wow, wo habt ihr die Zeit und das Wissen her?

Ich spüre, wie ich versuche, diese “neuen” Dinge aufzunehmen. Ich finde es toll, solche Leute zu meinem Bekanntenkreis zählen zu dürfen.

Manchmal holen gerade diese Leute mich aus meine einsamen Gedanken.

Ich möchte euch einmal DANKE sagen.

Gisela