Feuerwehr-Reise “Unheilbar“ (Teil 1 / 3)

Liebe Schwester und lieber Bruder,

Ich bitte dich um 15 Minuten deiner wertvollen Zeit, lies bitte den gesamten Text bis zum Ende durch.

Ich möchte dich dazu einladen, mich auf meiner Reise zu verschieden Orten und Plätzen unseres Planeten auf die eine oder andere Art zu begleiten.


Mein Name ist Mario Hess, geboren bin ich in Friedrichshafen am Bodensee. Im Alter von 36 Jahren bekam ich die Diagnose Morbus Parkinson, in wenigen Jahren erfolgte nach und nach der Verlust meiner finanziellen Sicherheit, Verlust meines ganzen gutbürgerlichen Lebens, Ehe, Kinder, Job, Freunde, das ganze soziale Umfeld brach somit weg.

Heute, mit 49 Jahren, stehe ich an einer Wegkreuzung meines Lebens. Ich muss (m)eine Entscheidung treffen, entweder ich gehe nach links oder nach rechts, aber beide Wege gleichzeitig zu gehen ist nicht mehr möglich, der Spagat wird zu groß.

Der linke Weg wäre so weiter zu machen wie bisher, gut versorgt zu sein und im Selbstmitleid versunken. Die böse Krankheit, warum gerade ich, alle anderen haben Schuld. Es wäre der bequemere Weg für mich gewesen. Umsorgt und bemuttert, ohne jede Verantwortung und das bis zu meinem Lebensende in einer Pflegeeinrichtung.

Oder ich gehe nach rechts und springe ins kalte Wasser.
Ich bin in das kalte Wasser gesprungen. Ich gehe den rechten Weg, es ist für mich der richtige Weg, denn es ist mein Weg, es ist der einzige Weg für mich. Und ich sage Parkinson danke, denn ohne ihn wäre mir diese wundervolle Aufgabe zu erkennen niemals möglich gewesen.
Diese Entscheidung wurde noch klarer, nachdem ich folgenden Text gelesen hatte.

“Stelle dir vor du bist jetzt knapp 100 Jahre alt und schaust auf dein Leben zurück, was kannst du dann sagen? Ja, ich habe gelebt oder denkst du, das muss nächstes Mal aber besser werden?“
Daraus entstand die Idee zu dieser Reise, mit dem Reiz des Abenteuers, das Kennenlernen von anderen Kulturen und Menschen. Und um meinen kleinen Beitrag zu leisten, den Frieden auf der Erde herzustellen. Sollte ich es nicht schaffen, dann habe ich es zu mindestens einmal versucht.

Mario

Feuerwehrreise (Teil 2 / 3)

Feuerwehrreise Teil 3 /3)

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