Der Tremor und der unfreiwillige Aderlass

Es begab sich zur Zeit des Kochens in einer kleinen deutschen Großstadt, als ein Parki, nennen wir ihn mal Kotti, sich in der Kunst des Salatscheidens übte. Da warf er bedingt durch Ungeschicktheit ein spitzes scharfes Messer über die Kante der Arbeitsplatte.

Im Versuch, diesem auszuweichen, damit es nicht mit der Spitze in seinem nackten Fuße zu stecken kam, traf diese stattdessen sein Schienbein, um dort eine stark blutende Wunde zu hinterlassen, was besagtem Parki aber erst im zweiten Blicke ins Auge viel.
So waren denn schon, ganz abgesehen von den Spritzern an den Unterschränken, einige blutige Lachen auf den Fliesen entstanden.

Als er sich dann in die Niederungen der Küche begab, um sitzend mit Küchentüchern die Blutung zu stoppen, setze natürlich umgehend der sonst so gut gezähmte Tremor der rechten Hand ein.

Nichts desto trotz gelang es der zitternden Hand, die Blutung einzudämmen, die Wunde zu desinfizieren, um dann, mehr oder minder gekonnt, einen kleinen Verband anzulegen.

Und was lernen wir daraus?
Du kannst deinen Tremor noch so gut unter Kontrolle haben, aber lass keinen Stress, egal welcher Art, an dich heran kommen.

Was für ein Tag.

Kotti