Das Leben geht an mir vorbei (Teil 2/ 2 – die Fortsetzung)

Es ist jetzt ein halbes Jahr ins Land gegangen und bei mir hat sich einiges geändert.

Nicht meine Lebenssituation, die ist gleich geblieben, aber durch verschiedene neurologische Untersuchungen wie “DatScan” wurde festgestellt, ich habe keinen M. Parkinson!

Erstmal toll, super, mir bleibt das Fortschreiten der Erkrankung erspart, meint mein Neurologe. Der Schlaganfall, den ich hatte, hat ausgerechnet das Zentrum der Dopaminproduktion getroffen. Ich habe also ein arterielles Parkinson-Syndrom und brauche darum mein restliches Leben lang Dopamin.

So hat das Kind einen neuen Namen bekommen. Einerseits bin ich erleichtert, kann es noch gar nicht ganz glauben. Andererseits hat mir dies neuen Schwung in der Bewegung gegeben und ich versuche möglichst viel ohne Stock zu laufen, also frei ohne Hilfe.

Es wird doch immer gesagt, das Gehirn kann neue Wege nach einem Schlaganfall entwickeln, oder?

Die Angst vor dem weiteren Leben und die Einsamkeit bleiben trotzdem.

Erika
Das Leben geht an mir vorbei (Teil 1 / 2)

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