Cannabis vs. Medikamente

Die erste Frage sollte sein warum wird das Thema so totgeschwiegen? Warum ist es nicht leichter an Erfahrungen zu kommen?

Nun, viele wissen das Cannabis bei einigen Krankheiten helfen kann. Was mich anbelangt, ja ich habe es versucht, bei so einem nervigen Tremor versucht man fast alles. Und die Schmerzen und Krämpfe machen die Entscheidung zum Selbstversuch noch einfacher.


Mein Ergebnis ist, es hilft. Alles ist ruhig, der Tremor ist weg, die Schmerzen sind weg und auch die Krämpfe sind nicht mehr da.
Dieses Gefühl ist der Wahnsinn, alles ist entspannt und es geht mir einfach nur noch gut.
Schmerzfrei. Kein zittern. Der Moment der Entspannung.
Nun frag ich mich, warum gibt es keine Studien? Darf es den tatsächlichen nur um den Gewinn gehen, ist das Wohl des Einzelnen denn nicht die Priorität, die das Gesundheitssystem haben sollte?

Die Medikamente haben jede Menge Nebenwirkungen, eine Impulskontrollstörung wird geduldet – na, warum auch nicht? Eine Sucht zu entwickeln ist vor dem Gesundheitssystem scheinbar legitim. Dass ich also eine Kaufsucht, Spielsucht oder Sexsucht entwickeln kann, wird geduldet. Und auch wenn Viele nicht darüber reden, die Süchte sind nun mal bei einigen da. Ein finanzieller Ruin ist da nur eine der Konsequenzen . Wie würde es denn aussehen, wenn diejenigen, die über das Rezept entscheiden, mal einen Monat lang diesen Tremor hätten und dann gäbe man ihn die Möglichkeit einen Joint zu rauchen? Dann wüssten sie wovon die anderen sprechen.

Bei der Bewilligung von medizinischem Cannabis sieht es anders aus. Hier kommt der Moment der Pharmaindustrie, die Kassen müssen klingeln. Und die Parkinson Medikamente sind nicht billig, der Umsatz ist da natürlich riesig. Da muss man dann für sein Recht auf medizinisches Cannabis kämpfen und wenn man dann endlich ein Rezept hat, dann kann ich es teuer käuflich in der Apotheke erwerben.
Den Sinn dieser Regelung kann ich nicht erkennen.

Süchte werden geduldet, aber medizinisches Cannabis gibt es nur in Ausnahmefällen. Man glaubt es kaum, aber so ist es, nachweisbar.
Ich kann nur hoffen, dass da ein Umdenken stattfindet. Denn für mich sind Süchte und die anderen Nebenwirkungen nicht legitim.
Und eine Alternative ist ja da: Medizinisches Cannabis.

Dini