Ängste und Hoffnung

Hoffnung

Ich hoffe, dass mein Parki sich mal ein wenig zurückhält. Ich möchte die Dinge, welche ich jetzt mache, noch lange lange so weiter ausführen.

Da ist meine Arbeit, welche mir viel Spaß macht. Und natürlich die Projekte, an denen ich teil- nehme wie zum Beispiel das Theaterstück : the other me :, das wir im März aufführen.

Ich hoffe, dass die Medizin weiterkommt und ich die Menge der Pillen nicht so rasant erhöhen muss, was mich wirklich ankotzt, denn oft komme ich gerade auf der Arbeit mit der Einnahme nicht klar. Ich habe viele tolle Leute kennengelernt und freue mich, wenn wir uns treffen und dann nicht immer der Parki im Focus steht.

Ich persönlich möchte noch viel reisen, in den Jahren der Selbstständigkeit habe ich dies immer nach hinten geschoben. Heute weiß ich, wie schön das ist und kann es sehr genießen.

Ängste

Ich bin jemand, der gerne einen Plan hätte, wie es weiter geht. Hierfür ist der Parki gar nicht  geeignet. Ich hasse es, morgens als erstes an die Pillen zu denken und tagsüber manchmal so wirr durch die Gegend zu laufen, als sei ich nicht anwesend. Viele kleine, aber sehr viele Dinge musste ich im Ablauf auf der Arbeit ändern und wenn ich darüber nachdenke, bekomme ich Angst, wie lange ich meine Arbeit noch so ausführen kann.

Einiges von meinen Hobbys habe ich in den letzten zwei Jahren sehr eingeschränkt. Und ja, genau davor habe ich Angst. Eine Freundin fragte mich neulich, ob ich was Neues hätte, das ich dann machen möchte…. bis heute denke ich – ohne Antwort – oft darüber nach.

Und schiebe das vor mir her.

Gisela

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